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Nationalpark Gesäuse
Wandern im Nationalpark Gesäuse.

Nationalpark Gesäuse

Der Nationalpark Gesäuse in der Steiermark ist der drittgrößte und jüngste Nationalpark in Österreich. Die Lebensräume Wasser, Wald, Alm und Fels sind die prägenden Elemente im Nationalpark Gesäuse. Auf Grund ihrer besonderen Bedeutung wurden sie in das Logo des Nationalparks in Form des blauen, grünen und grauen Streifens eingearbeitet.

Beginnend im Tal bei der "blauen" Enns gelangt der Wanderer, die Höhenzonen durchschreitend, durch die Zone der grünen Wälder und Almen hinauf in die Region der alpinen Matten. Diese werden vom "grauen" Kranz der hoch aufragenden Felsen aus Dachsteinkalk überragt.

Im Reich von Fels und Stein befindet man sich in der Grenzzone des Lebens für Tier und Pflanze. Hier können nur Spezialisten und angepasste "Lebenskünstler" überdauern. Diese besiedeln die Felsspalten und Schuttfluren in der Hochtorgruppe und am Buchstein, oder ziehen mit den Schuttströmen bis weit ins Tal (wie zum Beispiel auch die Gämsen).

Die Wälder im Nationalpark Gesäuse zeichnen sich durch ihre Natürlichkeit und Vielfältigkeit aus. Beides ist bedingt durch die hohe Reliefenergie und die Steilheit des Geländes. Zwischen dem Talboden der Enns und den Gipfelregionen der Hochtorgruppe und des Buchsteins liegen nahezu 1800 Höhenmeter. Von den Auwäldern an der Enns bis zu Lärchen-Zirbenwäldern am Zinödl, von Schluchtwäldern im Hartelsgraben bis zu Dolomit-Föhrenwäldern im Johnsbachtal, findet man eine hohe Zahl verschiedenster Waldgesellschaften. Neben seltenen Spechtarten und Eulenvögeln findet man auch die Spuren der Wildtiere, die hier noch ein Rückzugsgebiet finden.

Eingebettet in den grünen Waldgürtel liegen die bunten Almen des Gesäuses, die eine besonders reichhaltige Fauna und Flora beherbergen. Die Enns bildet das Rückgrat des Nationalparks Gesäuse und ist eine besonders wertvolle Heimat für viele gefährdete Pflanzen- und Tierarten. So brüten an ihren Ufern der Flussuferläufer, die Wasseramsel und die Gebirgsstelze. In ihrem Wasser tummeln sich vor allem Äschen und Bachforellen, aber auch gefährdete Arten, wie das Ukrainische Bachneunauge. Die Auwälder und Schotterbänke entlang der Ufer sind besonders schutzwürdige Lebensräume, die der natürlichen Dynamik der noch weitgehend unverbauten Enns entsprechen.

Man könnte die drei Farben auch als die wesentlichen Elemente der natürlichen Landschaftsgestaltung deuten. Der massive Fels, der durch das Wasser langsam, aber stetig zu feinerem Material abgebaut wird, bildet die Basis, oder auch den "Baustoff" der Landschaft.

Mehr Informationen zum Nationalpark Gesäuse finden Sie auf: www.nationalpark.co.at

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